ich habe mich für ein erstes buch entschieden, und es ist die wehner-biographie. ich entdecke parallelen zu “die revolution entlässt ihre kinder” von wolfgang leonhardt, allein schon durch die flucht vor den nazis, der emigration in die sowjetunion. aber durch den altersunterschied ist wehner schwerer zu lesen – man fragt sich beispielsweise während der säuberungen ob seine beteiligung tatsächlich genau so war. oder wie man seine handlungen beurteilen soll – leonhardt war in der zeit schüler, wehner dagegen ein höher kpd-funktionär.

ich bin aktuell bei seiner abkommandierung nach schweden – ich glaube jetzt werden die ähnlichkeiten zu leonhardt weniger. aber es ist hochinteressant zum zweiten mal einen kleinen einblick in die terrorzeit sowjetunion erhaschen zu können. man merkt wieder dass die linke besser auf rosa luxemburg gehört hätte: “freiheit ist auch immer die freiheit des andersdenkenden”!