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gestern kam auf br eine art glorreiche-sieben-nacht: “die glorreichen sieben” (1960), “die rückkehr der glorreichen sieben”(1966), “die rache der glorreichen sieben”(1968) und “der todesritt der glorreichen sieben”(1972) alle hintereinander, 6h50min großes kino! bis in den dritten teil rein hab ich geschafft, aber irgendwie haben der schlaf und der mangel an yul brynner mich dann ins bett getrieben, lee van cleef hab ich als chris gar nicht mehr gesehen.

vorher aber habe ich beim ansehen der filme etwas merkwürdiges gemerkt, irgendwie ist die moral hinter dem film sehr verworren, zum einen sind die revolverhelden eben genau das im film, nämlich die strahlenden helden die die mexikanischen farmer retten. zum anderen aber wird andauernd darauf hingewiesen dass die farmer die einzigen gewinner seien und die revolverhelden die verlierer seien. chris wird zum einen als eine art robin hood dargestellt der ohne nenneswerte belohung für sich verlangend den hilfsbedürftigen hilft, andererseits erfährt man dass er früher sogar mordaufträge angenommen hat. der dritte teil beginnt sogar mit einer gaunerei von ihm.

wie passt das nach hollywood, gerade in der zeit? musste ein held damals nicht rein gut sein?