geld ist anachronistisch!
als der mensch anfing arbeitsteilig zu arbeiten bestand zum ersten mal die notwendigkeit währungen zu entwickeln, wenn auch vielleicht nur im sinne von tauschkursen. irgenwann stellte man dann fest dass tauschhandel nur eine begrenzte wirtschaft zulässt. also entwickelte man geld. in weiten teilen europas waren es edelmetalle, die man als besonders wertvoll erachtete, und deshalb erleichterten sie schon den handel, gerade über größere distanzen. es beruhte aber weiterhin auf dem wert der tauschware. noch vor dem jahr 0 unserer zeitrechnung (ja mir ist bekannt dass es kein jahr 0 geben kann) wurden dann in china und im mediterranen raum erste münzen genutzt, auf deutsch man einigte sich auf einen bestimmten wert den ein kleines metallstück haben sollte und vereinfachte damit wieder den handel.
im mittelalter geht es dann sehr durcheinander, in deutschland z.b. steigt der tauschhandel stark an da nur wenig münzen geprägt wurden, man macht also starke rückschritte. auf der anderen seite aber entwickeln die templer die ersten schecks, und am ende des mittelalters gibt es bereits wahnsinnige wirtschaftsunternehmen, man denke nur an die fugger. nach dem mittelalter, zwischen 1500 und 1600 begann dann in europa die zeit der banknoten, bis heute das meistgenutzte zahlungsmittel des normalen bürgers. in den 70ern des letzten jahrhunderts starteten dann erste versuche mit dem was man heute ec-zahlungen, also der bargeldlosen bezahlung in geschäften.
fassen wir also zusammen: unser geld stammt aus der zeit vor unserer zeitrechnung beziehungsweise aus der zeit der ersten kolonien! und wir wickeln immer noch einen großen teil unseres handels damit ab! hallo??? wofür? die zeiten in denen die banken in der lage waren alles “elektronische geld” in realem geld auszuzahlen sind eh längst vorbei! warum machen wir nicht alles mit plastikgeld? münzen und banknoten sind doch anachronistisch!



