mediterrane osmanen
gestern hatte ich schon über den anfang des spieles berichtet, und heute hab ich weiter meinen osmanischen machtbereich erweitert.sowohl durch krieg als auch diplomatie war es mir möglich auf beiden kontinenten weiter boden gut zu machen, und das im wahrsten sinne des wortes! an allen fronten lief es wirklich gut für mich:
gewaltiges glück hatte ich mit direkt 2 turkstämmen, sowohl candar als auch karaman hatten sich als vasallen unter meinen schutz gestellt, und zwischen 1580 und 1590 wurden beide friedlich ins osmanische reich integriert – mein ziel das gesamte gebiet der heutigen türkei zu beherrschen ist also einen guten schritt näher gekommen.
in eu3 kann man mittels nationaler ideen besondere bonusse erhalten, ab gewissen entwicklungsstufen kann man dann ideen wie wehrpflicht, staatsbanken, gottesdienstpflicht oder auch das gestern bereits genannte “deus vult” auswählen. klar dass man diese dann auch nutzen will – also hab ich, sobald mein ruf in der welt wegen der jeweils letzten expansion wieder auf normalem wert war sofort nach einem (ungläubigen) gegner gesucht. und den perfekten gegner gefunden: den papst! die ostküste italiens hatte ich ja schon gesichert, ein eindringen nach rom und siena war also einfach möglich, zum anderen hatte der papst inzwischen 4 provinzen in der krimregion. in 3 kriegen zwischen 1570 und 1595 habe ich mir also die gesamten päpstlichen besitzungen auf der krim gesichert, ihn gezwungen avignon als freien staat zu entlassen (dorthin habe ich wegen frankreich keinen zugriff) und sienna erobert. das päpstliche banner weht also nur noch über rom, und nach dem nächsten krieg dürfte dies auch durch das meine ausgetauscht sein – 150 jahre nach konstantinopel wäre dies der nächste goldene apfel. achja, in kalabrien haben rebellen den französischen stadthalter gestürzt, und bevor frankriech truppen senden konnte hat sich kalabrien meinem reich angeschlossen.
intern habe ich die missionierung vorangetrieben, ausser der dalmatinischen küste, kalabiren und meinen norditalienischen provinzen ist das gesamte reich sunnitisch! mit apulien und abruzzen sind die ersten regionen italiens mehrheitlich muslimisch. und rhodos hat sich, gute 60 jahre nach seiner bekehrung zum sunnitischen glauben, auch kulturell integriert: die mehrheit der bevölkerung dort ist nicht mehr franösisch (von den maltesern) sondern türkisch.
allerdings kommen erste anzeichen einer internen krise: nach einigen missernten und politischen und religiösen spannungen stehen wir wohl vor einem neuen bürgerkrieg! die stabilität des reiches ist massiv gesunken, und wir mussten den religiösen minderheiten zugestehen dass wir auch weiter den christen (und inzwischen haben wir katholiken, orthodoxe und protestanten im reich) ihre religionsfreiheit lassen, missionierungen sind für die nächsten jahre wohl tabu. und auch militärisch sollten wir, bis das reich wieder gefestigt ist, größeren aufgaben aus dem weg gehen; mehr als wirklich sichere und schnelle eroberungen sollte ich auss sicherheitsgründen unterlassen.


sieht doch schon schön dunkelgrün aus!



