the-good-the-bad-and-the-uglynun habe ich auch den zweiten film meiner 5 gewonnenen klassiker anschauen können, the good, the bad and the ugly – oder “zwei glorreiche halunken”, wie er fälschlich benannt in den 60ern in die deutschen kinos kam. ich bin kein western-fan, aber ich muss zugeben dieser film bringt viel auf den bildschirm, auch in dieser 171 minuten langen version ist der film wirklich sehenswert. clint eastwood, lee van cleefe und eli wallach bringen wirklich interessante charaktere gut rüber, und die story ist, wenn auch an manchen stellen etwas verworren, höchst spannend.

es geht um drei revolverhelden, welche zwar untereinander verfeindet sind, aber durch ungünstig verteilte informationen nur gemeinsam an einen schatz kommen können. in wechselnden gruppen reisen sie also zwischen den fronten des amerikanischen bürgerkriegs zum lagerplatz des verschwundenen regimentskasse und versuchen nebenbei sich die informationen abzujagen um allein reich zu werden.

neben schauspielern und story sind es aber gerade auch regie und musik, welche den film zu einem solchen klassiker gemacht haben: sergio leone als regisseur und ennio morricone sind wohl das beste, was der italo-western zu bieten hatte. sowohl das titellied als auch “ecstasy of gold”, die musik als die kasse geborgen wird, sind an zahlreichen stellen in die popkultur übernommen worden, das letztere stück wird beispielsweise bei jedem metallica-konzert als einlaufmusik der band gespielt, und metallica hat eine ceverversion aufgenommen.

wer ihn nicht gesehen hat, dem sei gesagt: ja, selbst als nicht-western-fan sollte man diesen film wenigstens einmal gesehen haben! und denen, die ihn kennen, brauch ich eh nix zu sagen!