chavez_castro.jpgals fidel castro 1959 die kubanische revolution erfolgreich abschliessen konnte hatte sich plötzlich die politische weltlage geändert: direkt vor der amerikanischen haustür saßen nun sozialisten, und diese waren bereit ihre revolution zu exportieren! ok, die exportserfolge waren recht gering, um nicht zu sagen gleich null, aber allein der versuch schon sorgte in der westlichen welt für ein wenig aufregung. naja, 2008 hat fidel jetzt seinen endgültigen rücktritt bekanntgegeben, seine ämter übernimmt sein bruder. seinen job als angstmacher in den usa hat ja eh der islamistische terror übernommen, aber was ist mit castros job als linker einflußnehmer in südamerika?

aber auch da steht die junge garde des sozialismus des 21. jahrhunderts in südamerika bereit: vor allem hugo chavez in venezuela, aber auch rafael correa in ecuador. beide sind sie vertreter des bolivarismus, welcher sich laut wikipedia wie folgt kennzeichnen lässt:

  • nationale unabhängigkeit
  • einigung lateinamerikas oder zumindest südamerikas
  • politische beteiligung der bevölkerung durch volksentscheide und referenden
  • ökonomische eigenständigkeit
  • eine Ethik des dienstes am volk
  • gerechte verteilung der umfangreichen erdöleinnahmen
  • bekämpfung von korruption

von chavez entwickelt, ist diese gleichzeitig linke, nationalistische und lateinamerikanische theorie vielleicht das neue erfolgskonzept für lateinamerika. vielleicht sind kuba, venezuela und ecuador die vorboten eines einigen america latina libre!