rommel in afrikaich gebe zu, die überschrift ist etwas populistisch! aber die letzten tage mussten wir in den nachrichten andauernd von einer libyen-affäre hören – und ich frage mich was eigentlich passiert ist! einmal heißt es, deutsche polizisten und soldaten haben in ihrem urlaub libysche sicherheitskräfte ausgebildet und dabei wohl auch “aus dem deutschen nähkästchen geplaudert”, was eine verletzung ihres arbeitsvertrages darstellen würde. dann kommen gerüchte auf der bnd sei beteiligt gewesen, dann wieder hat der bnd nur davon gewusst, …

und wenn jetzt das “parlamentarische kontrollgremium für die geheimdienste” (pkg) sagt der bnd wusste davon, hat aber nur beobachtet, und etwas anderes hätte auch nicht getan werden müssen, dann frage ich mich warum der bnd nicht die aufgabe hat, es den entsprechenden personalabteilungen mitzuteilen, wenn mitarbeiter ihre verträge brechen! weil seien wir ehrlich, wenn ich höre dass mitarbeiter staatlicher deutscher sicherheitskräfte die sicherheitskräfte anderer länder ausbilden, was werden die denen da beibringen? das know-how in der waffentechnik haben die selbst, interessant ist doch wie man strategisch vorgeht, wie wann welche aktion durchführt. und das wären klar dienstgeheimnisse!

aber gaddafis libyen ist ja kein schurkenstaat mehr, soll ja europa jetzt helfen den afrikanischen flüchtlingsstrom über das mittelmeer zu stoppen, deshalb sprachen ja auch mitarbeiter aus schäubles innenministerium schon 2006 mit libyen über eine zusammenarbeit im sicherheitsbereich – böse ist wer böses dabei denkt?