power bloggingauf blog-parade.de gibts mal wieder eine parade, bei welcher ich gespannt bin darauf zu erfahren, wie der aspekt von anderen bloggern gesehen wird: es geht um die motivation des bloggers. aktuell schreibe ich ja jeden tag einen beitrag, und da kann die motivation schon mal etwas leiden – aber vielleicht hat ja der eine oder andere teilnehmer noch ne prima idee, die auch bei mir die motivation steigern können. die angesprochene parade ist ausgerufen worden im blog von bloggerjobs.de, einer seite welche sich als zentrale anlaufstelle für (dotierte und undotierte) jobs für blogger und podcaster etablieren will, und wohl einen guten start hingelegt hat. deshalb ist eine der drei fragen der ersteller wohl auch auf “bloggen für geld” bezogen.

die grundmotivation überhaupt zu bloggen liegt für mich wohl in zwei punkten: den möglichkeiten sich zum einen öffentlich mitzuteilen und die eigene meinung an den einwürfen anderer weiterzuentwickeln, zum anderen auch kontakt zu menschen aufbauen zu können, welche man ohne seinen blog so wohl nicht hätte kennenlernen können. die motivation, sich jeden tag einen artikel einfallen zu lassen hole ich mir dann durch ziele, die ich mir selber setze, das können sowohl öffentlich sichtbare punkte sein, beispielsweise durch eine fest terminierte serie, genauso setze ich mir ziele in den nicht öffentlichen statistiken, beispielsweise bestimmte zugriffe am tag, oder eine zahl feed-abonnenten zu gewinnen. auch wenn aktuell werbung auf meinem blog zu finden ist (auch wenn ich denke dass es sich noch in einem vertretbaren rahmen bewegt), darüber ziehe ich mir eigentlich nicht die motivation. die werbung ist dazu da, dass ich das gefühl habe, dass nicht ich die kosten für domain und speicherplatz bezahle – auch wenn ich vermutlich erst in 100 jahren erst bei ner auszahlung ankomme!

zur frage der ersteller der parade, wie sich meiner meinung nach blogging in deutschland die nächsten jahre entwickeln wird, fällt die antwort absolut nicht schwer. zum einen werden wir eine verstärkung “wirtschaftlich betriebener blogs” erleben, so wie es sie in den usa bereits gibt. nicht falsch verstehen, ich meine hiermit vor allem öffentliche blogs von firmen, weniger die sogenannten pro-blogger – für diese liegt meiner meinung nach nur die möglichkeit auf englisch zu schreiben, es wird einfach zu wenig auf deutsch gesucht im internet. der private blog aber, teilweise mit leichten kommerzialisierungen wie adsense, wird vielleicht nicht mehr den hype der letzten jahre halten können, aber wirklich massiv zurückgehen wird das phänomen erst, wenn ein anderes medium den menschen die möglichkeit gibt, auf einfache art und weise seine meinung öffentlich zu machen – also im endeffekt funktion und damit auch platz des heutigen mediums blog übernimmt!