etappenschweine
ich bin männlich und habe meinen 30ten geburtstag bereits gefeiert, entsprechend habe ich einige erinnerungen an den schauspieler mario girotti. beispielsweise filme wie “mein name ist nobody”, “keiner haut wie don camillo”, “winnetou 2″, “unter geiern”, “old shurehand”, “2 himmelhunde auf dem weg zur hölle”, “das krokodil und sein nilpferd” oder “die miami cops” dürfte jeder meiner altersklasse wohl kennen. und den meisten dürfte inzwischen auch klar sein, dass der schauspieler mario girotti eher unter seinem künstlernamen terence hill bekannt wurde – ich glaub man konnte gar nicht durch die 80er kommen ohne bud spencer und terence hill in mindestens 20000000 filmen zu sehen!
nun kam mir ein film in die finger, in welchem 1967 noch mario girotti mitspielte, und in dem film gibt es auch nicht die bei terence hill üblichen krach-bumm-zäng-prügeleien – defintiv ein großes plus für den film! in diesem film spielt maro girotti einen italienischen professor, welcher gegen ende des zweiten weltkrieges eine rakete entwickelt hat, welche für regen sorgt. die alliierten bomber legen zu dem zeitpunkt eine deutsche stadt nach der anderen mit einem bombenteppich zu, von daher wäre regenwetter auf wunsch natürlich eine erstklassige verteidigunghilfe – optische sichtung der ziele wäre damit aus. zusammen mit einer jungen kellnerin namens rita, welche vom damaligen schlagersternchen rita pavone gespielt wird, und einem abgeschossenen amerikanischen aufklärungspiloten, welcher sich andauernd als mönch oder prister verkleidet, versucht er sich nach süditalien durchzuschlagen, wo die alliierten bereits gelandet sind.
die idee hinter etappenschweine ist ja ganz nett, allerdings spielt der film eigentlich durchgängig nur auf klischees rum: der wiener wehrmachtshauptmann der sich von der front vernahlten will und lieber klavier in kaffeehäusern spielen würde, der deutsche ss-mann mit einem absoluten autotick, die kellnerin rita nimmt auf die flucht ne gitarre mit und singt während der flucht auf dem motorrad rum. die deutschen soldaten sind zu dumm zu allem in dem film, lassen sich durch die einfachsten tricks auf die falsche fährte locken und benehmen sich alles in allem wie gehirnamputierte.
naja, es ist interessant “terence hill” mal anders zu sehen, für unterhaltsame 104 minuten sorgt “la feldmarescialla” (der italiensiche originaltitel) allemal, aber ihn sich nochmal anschauen wäre nun auch nichtmein wunsch!





vor circa 4 jahren
Ich liebe diese Filme !
Am Besten noch mit dem “Dicken”…
vor circa 4 jahren
das ist ja das schöne bei filmen – was dem einen gefällt ist für den anderen uninteressant