musik meiner jugend: mr. review

ich mag die niederlande, tolle dinge kommen von da: vla, hagelslag, frikandeln, und eben diese band! es ist zwar etwas merkwürdig, dass die band sich 1999 aufgelöst hat, aber auf eine gewisse art noch immer existiert, aber dazu später mehr. sie zählt auf alle fälle zum besten was europa (inklusive uk) in sachen ska zu bieten hat, und das seit jahren. klar, es geht um:
mr. review
oder um den heutigen namen zu verwenden “rude &visser (a.k.a. mr review)”, denn mr review wurde 1999 aufgelöst, aber die zwei hauptfiguren der band, dr rude und arne visser haben 2001 einfach ein paar neue (und soweit mir bekannt auch einen alten) musiker um sich geschart undtouren seitdem wieder durch europa. aufmerksam wurde ich auf die band durch einen ska-sampler, soweit ich mich erinnern kann von sharp-skins aus spanien, auf welchem aus diversen europäischen landen anti-rassistische skabands vertreten waren – und aus den niederlanden natürlich mr review. besonders gefallen hat mir dass sie es schafften schnellen ska zu spielen, welcher trotzdem nicht ins genre ska-punk abdriftete. nicht dass ich ska-punk nicht mag, bands wie ska-p oder rantanplan höre ich regelmäßig, aber die gratwanderung, die mr review scheinbar mühelos und fehlerfrei meistert ist halt extrem schwer. wie auch immer, das lied das mr review zu dem sampler beigesteuert hatte war “one way ticket”, nicht das beste lied der band, aber es zeigt neben der interessanten musik etwas zweites: mr review schreibt nicht einfach sauf- oder partylieder, die band hat etwas zu sagen, hat eine meinung – bei anderen liedern, beispielsweise den unten als video eingefügten, hört man das noch deutlicher. schneller, tanzbarer ska mit melancholischen bis ernsten texten, was will man mehr erwarten? eine band, die ich unbedingt noch live sehen möchte, ohne “rude & visser” hätte ich die chance ja schon verstreichen lassen, das soll mir nicht nochmal passieren!
hier also die zwei angesprochenen videos, “every day another day” und “prejudice”:
und als empfehlung ein best-of-album, dass diesen titel tatsächlich verdient:




