nein, tobi geht jetzt nicht unter die staubsauger-reporter. es geht mehr um “remotely command semi-autonomous self-replicating mining machines to take over an entire asteroid belt”. klingt geil, oder? witzigerweise ist es aber auch die komplette geschichte eines kostenlosen spiels namens “dyson“, und dafür klingt es natürlich weder schwer umfangreich oder unterhaltsam, aber ich muss gestehen dass diese vorstellung nur so lange hält, bis man das spiel ausprobiert!

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zugegeben, grafisch ist das spiel eher in zeiten anzusiedeln als bei einem pc der arbeitsspeicher in kb oder maximal geringen mb-werten gerechnet wurde, aber dafür kann das spiel mindestens mit eigentlich allem aufwarten, was ein gutes strategiespiel braucht: die freiheit über schlachtorte zu entscheiden, die möglichkeit die zusammensetzung von armeen zu verändern, und massenhaft verschiedene einheiten mit eigenen vor- und nachteilen – das ganz ist hier nur sehr stark abstrahiert.

die geschichte oben ist eigentlich fast das gesamte spielgeschehen, wir haben einen asteroidengürtel und kleine roboter, welche einen asteroiden umkreisen. und diese roboter haben 4 handlungsmöglichkeiten:

  1. fremde roboter oder strukturen mit lasern beschiessen
  2. durch einsazt von 15 robotern eine art produktionsbaum zu bauen welcher den kern des asteroiden anzapft und mit der energie neue roboter baut
  3. durch einsazt von 15 robotern eine art abwehrbaum zu bauen welcher den kern des asteroiden anzapft und mit der abwehrraketen baut
  4. zu einem anderen asteroiden in reichweite fliegen

im endeffekt sind diese 4 handlungsmöglichkeiten alles, was dem spieler zur verfügung steht um die missionsziele zu erreichen, zumeist die “besiedlung” einer bestimmten anzahl asteroiden. allerdings haben die roboter verschiedene eigenschaften, welche von dem asteroiden abhängen, auf dem sie gebaut wurden, und so unterscheiden sie sich in energie, stärke und geschwindigkeit. zusätzlich haben die asteroiden unterschiedliche energiereiche kerne, deren einfluss auf das spiel noch nicht 100% sicher von mir erfasst wurden, aktuell vermute ich dass asteroiden mit energiereicheren kernen die bäume schneller produzieren lassen. all dies erscheint in den ersten 2 missonen noch kinderkram, aber level 3 und 4 machen schon richtig gaudi, und ich knabber immer noch an level 5 der aktuell 6 integrierten levels, welche übrigens jedesmal anders aufgebaut sind.

es ist wirklich verrückt, dass ein derart abstaktes spiel spass macht, aber ich musste gestern feststellen wie mehrere stunden meines freien tages zwar mit guter unterhaltung, aber doch ziemlich schnell damit verbracht waren, kleine roboter durch asteroidengürtel zu scheuchen. auf das spiel aufmerksam geworden bin ich übrigens bei min-style.de, danke dorthin!