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ok, nachdem gestern ja der erste teil meines mixtapes für beetfreeqs blogparade schon veröffentlicht wurde, mit einem fokus auf punkrock, gehts heute mit der zweiten seite etwas ruhiger zu. diese zweite seite bringt hauptsächlich ska, aber auch folk und swing sind dabei. wem das alles gestern zu hart war, vielleicht kommst du hier jetzt auf deine kosten.

seite 2 harmony (ska&co) – 30,3 minuten

  • shane macgowan – donegal express 02:56 (anhören)
    japp, die ska&co-seite des tapes beginnt direkt mit (wenn auch sehr ruhigem)  folkpunk, bei dem es obendrein darum geht mit den damen der region zu kopulieren und dann abzuhauen. aber allein schon die textstelle “i may have fucked misses, but i never fucked your daughter” bewirkt dass dieses lied diesen ehrenplatz auf dem tape einnimmt!
  • the skatalites – ska ska ska 03:50
    wer ska der ersten generation hören will muss die skatalites hören, keine andere band symbolisiert den ursprünglichen ska aus jamaika so wie sie. und “ska ska ska” bringt gut den stil der frühen 60er rüber – extrem tanzbare gute-laune-musik mit bläsern und karibikfeeling. einziger wermutstropfen ist dass ich gründungsmitglied doreen shaffer nicht raushöre, welche ich sogar schon live erleben durfte!
  • the specials – dawning of a new era 02:27
    und direkt weiter zur zweiten welle des ska, der sogenannten 2tone-ära. ska war in england angekommen, und mischen war angesagt: musikalisch kamen einflüsse beispielsweise aus dem punk und auf der bühne standen neben schwarzen jetzt auch weiße musiker. die specials sind neben madness eines der aushängeschilder dieser zeit, und stehen klar auf der seite der antirassistischen skinhead-bewegung der zeit!
  • richard cheese – somebody told me (the killers cover) 02:56
    ich kenne das original der killers nicht, aber was richard cheese daraus macht ist unglaublich lustig. man sieht geradezu den sturzbetrunkenen swing-sänger auf der bühne des kleinen clubs, welcher zwischen den harten drinks kurz (und schwer angeschlagen) ein liedchen gröhlt. und “somebody told me, you had a boyfriend who looked like a girlfriend that i had…” bringt mich jedesmal zum lachen!
  • astrud gilberto – fly me to the moon 02:23
    ein lied welches wohl ein muss für swing-sänger und sängerinnen ist, hier in der version von astrud gilberto. ich wurde durch ein webradio auf sie aufmerksam, und ich muss sagen ich mag die stimme!
  • madness – elysium 03:52
    elysion ist laut wikipedia der ort in der griechischen mythologie an welchem helden ewiges leben genießen, also so ziemlich griechenlands walhall. und irgendwie klingt der song der londoner auch sehr mythisch, ohne dabei pathetisch oder kitschig zu werden. ein wunderbares lied von einem wunderbaren album (welch wortspiel)!
  • bad manners – skinhead love affair 02:59 (anhören)
    wieder ein klassiker aus der 2tone-zeit, mit einem humorvollen, übergewichtigen skinhead als frontman. wer buster bloodvessel auf der bühne sieht fragt sich wie skinheads mit den hassglatzen aus der nazifraktion gleichgesetzt werden können, was man sieht ist ein musiker ohne haupthaar, der ne super show abliefert!
  • billy bragg – a new england 02:11
    der linke liedermacher englands schlechthin, allerdings moderner als man sich das vorstellt wenn man die deutsche riege linker liedermacher ansieht. und “new england” ist wohl sein bekanntestes lied, “i don´t want to change the world, i´m not looking for a new england – ißm just looking for another girl” als refrain hat was!
  • the clash – spanish bombs 03:22
    die version des liedes von rio reiser ist zwar auch klasse, aber hier das original von joe strummer und the clash. ich mag the clash, finde den spanischen bürgerkrieg überaus interessant – da muss ich wohl dieses lied lieben!
  • el bosso & die ping pongs – immer nur ska 03:32 (anhören)
    deutschland ist leider nicht grad die ska-hochburg, nach den busters und no sports wirds direkt wieder ruhiger. aber el bosso & die ping pongs (zu welchen übrigens auch der spätere dr. ring-ding gehörte) machen nicht nur ska aus deutschland, sondern sogar deutschsprachigen ska! und das ganze klingt auch noch gut, was ich kaum erwartet hätte. absolut empfehlenswert!