Table of contents for die geschichte des ska

  1. ska – die erste welle

porkpiehat skadie dritte welle des ska ist schwer genau zu definieren. zeitlich schliesst sie sich nahtlos an die zweite an, welche ab mitte der 80er jahre begann abzuflachen, beziehungsweise auszuverkaufen. gleichzeitig hat sie mit dem gleichzeitig aufkommenden skapunk/skacore, welche ich in einem anderen beitrag betrachte, starke konkurrenz. im endeffekt ist über die dritte skawelle, dass sie den ska weiter internationalisierte, und im gegensatz zur zweiten welle klar ska blieb. war die erste welle von jamaika ausgegangen, und die zweite stark auf englische bands konzentriert, kamen nun endlich ska-bands aus allen möglichen ländern, weltweit! interessanterweise gilt dies, in abgeschwächter weise, auch für die gesungene sprache, denn wenn auch viele skabands aus deutschland, spanien, japan oder der türkei englisch sangen und singen, immer wieder gab es bands die in ihrer muttersprache lieder einspielten, in deutschland beispielsweise gelten el bosso & die ping pongs als erste deutschsprachige skaband.

musikalisch orientieren sich die bands der dritten welle an ihren vorgängern, setzen den jamaikanischen oder britischen ska einfach zeitgemäß um, und mischen, wenn überhaupt, nur sehr wenig andere musik dazu. bei konzerten gab es oftmals vermischungen der wellen, so traten no sports als beispiel mehrfach mit laurel aitken zusammen auf, oder dr. ringding mit judge dread und doreen shaffer. oder bands aus anderen genres, farin urlaub von den ärzten hat beispielsweise lieder für die busters produziert, in einem tritt er selbst auf, und die bläßer der busters treten bei seinem “racing team” mit auf.

the toasters (usa) waren bereits 1983 aktiv, und treten noch heute auf:

no sports (ger) kamen aus stuttgart, und spielen unter dem namen nu sports heute wieder:

the busters (ger) arbeiten gerade an ihrem 16ten album! die wohl bekannteste, und aktivste, deutsche skaband: