suche hilfe, suche eine einsteigs-dsr
wer meinen blog etwas länger liest hat schon mitbekommen dass ich liebend gerne zu burgen fahre und dort bilder mache. bisher hat meine kleine kompaktkamera das auch zufriedenstellend gemacht, aber so langsam merke ich dass ich gerne etwas mehr einstellungsoptionen hätte als meine casio qv-r52 mir bieten kann, also überlege ich schon einige zeit daran mir mit einer digitalen spiegelreflex diese zusätzlichen möglichkeiten zu holen. der bereich ist sehr neu für mich, bisher hab ich eigentlich nur drauf geachtet dass das gewünschte motiv halt so drauf ist wie ich das gerne hätte, alles weitere ist mir unbekannt. ein paar gespräche mit freunden und bekannten, welche sich da besser auskennen, habe ich bereits geführt, aber zu diesen zeiten verhinderte das zur verfügung stehende budget die entsprechende anschaffung. beispielsweise war damals die canon eos 100d ein heißer kandidat.
durch eine glückliche fügung hätte ich nun ein budget von um die 500€ zur verfügung, und wenn ein paar euro mehr mir wirklich interessante optionen dazubringen, soll es auch daran nicht scheitern. da mir bekannt ist, dass ein paar foto-enthusiasten hier lesen, wäre ich froh, wenn man mir ein paar tips geben könnte! worauf muss ich achten, was ist schnickschnack? oder habt ihr direkt eine kamera im hinterkopf, welche ich mir eurer meinung mal genauer ansehen sollte?
ich hoffe auf eure hilfe!




vor circa 4 monaten
Ich habe mir gerade die Eos 450D gekauft und die w+rd ich dir eher ans Hezr legen. Am 8.2. hat Canon die 550D (Generation 6) präsentiert, weshalb die Eos 450D (Generation 4) langsam in den Onlineshops rausverkauft wird. Meine hat 499€ mit EF-S 18-55mm IS gekostet.
vor circa 4 monaten
Huh, sehr breites Thema! Optimal wäre es, wenn du im Bekanntenkreis mal eine ausprobieren könntest.
Und dann ist die Frage: Canon oder Nikon? Auch hier gilt, wenn du jemanden kennst, der dir Objektive leihen/gebraucht verkaufen/vermitteln kann, so sollte das die Entscheidung beeinflussen, denn die nehmen sich nicht viel und am Ende musst du damit leben.
Ich hab seit fünf Jahren eine Nikon D70, die für eine DSLR nicht so der Bringer ist, aber optimal für Einsteiger, weil genug einzustellen ist, aber auch genug automatisch geht. Sie kann kein Video und lässt auch sonst einige nette Dinge vermissen, aber die braucht man am Anfang nicht.
Ich als Nikoniker würde dich also in Richtung D60 lenken (die 70 gibt es nicht mehr). Da liegst du auch gut im Preis.
vor circa 4 monaten
klar ist es ein (viel zu) breites thema julia, ich hoffe hier auch nicht auf eine vollständige beratung. aber sowas wie tobis info über die eos450d oder deine d60 helfen mir halt die kameras, die ich in erwägung ziehe, einzugrenzen.
und das ist viel wert, eben weil das thema zu breit ist, man könnte ja ewig tests lesen
vor circa 4 monaten
ist ganz schoen voll von tobi’s hier….
ich wuerde auch ein wenig schauen, wie es mit objektivtausch im umkreis aussieht, und ehrlich gesagt auch fuer ne auswahleingrenzung zwischen canon und nikon. ich knipps auch schon laenger auf ner nikon D50, niedrigere aufloesung als die D70 von julia, mit im groben aber den selben vor- und nachteilen, aber fuer den einstieg topp. die D 60 hatte ich mir zwischendrin mal angeschaut, nimmt aber ein bissel einen sonderplatz ein, da die sehr consumer-lastig einige nicht abschaltbare bild’automatismen’ integriert hat, die einen etwas anderen bildeindruck schaffen als D50,70, und von den neueren D40,D90… es hat mal wer mit identischem objektiv-, umgebungssetup usw. vergleichsfotos mit der D60 gemacht, hat mir ueberhaupt nicht gefallen. wenn ich den artikel nochmal finde, schick ich ihn dir!
mittlerweile glaube ich, meine naechste wird wieder ne canon, hatte ich ‘ganz’ frueher, die nikon hatte ich mir wegen dem objektiv-grund geholt, der ist dank dezentem umzug in der zwischenzeit aber (dir) bekannterweise weggefallen, und irgendwie zieht es mich wieder dahin… fahre aber mit der nikon, wie gesagt, beim besten willen nicht schlecht!
nichtshelfenderweise, aber freundlich gruessend, der tobi
vor circa 4 monaten
Hey tobi
also da hast du ja was vom Zaun gebrochen. Aber gut man tut sein bestes.
Ich denke für dich, der den Übergang von Kompaktknipse auf Amateurfotograf begehen will, solltest du dich vielleicht nicht übernehmen. Wie du auch in Kurzform auf meiner Homepage findest, war mein Ausflug hinzu einer Canon EOS schon recht turbulent. Vieles was man von Kompakten gewöhnt ist/war, gestaltet sich bei DSLRs doch anders. Und hinzu kommen noch die teils tueren und auf Dauer auch schweren Objektive.
Eine Idee neben den reinen DSLR sind die neuen Systemkameras, mit DSLR-Sensor und der Möglichkeit Objektive zu wechseln aber dem Wegfall der Spiegelnutzung.
Auch Interessant vor allem für Leute wiwe mich, die sich strikt weigern auf einen Ausflug einen ganzen Rucksack Obejktive und Zubehör mitzunehmen (die allesamt auch massig Geld kosten) der blick in die Oberklasse der Bridgekameras (wie der Sony DSC-HX1 oder der Canon S1 etc.).
Darüberhinaus finde ich es auch wichtig zu erwähnen, dass es neben den beiden großen tieren auch noch andere Hersteller erstklassiger und mittlerweile auch Nutzerfreundlicher kameras gibt (wie Panasonic oder aber insbesondere Sony).
Wenn sich das hier weiter entickelt dann komme ich bestimmt mal wieder zum schreiben. Sonst erst mal viel Spaß bei recherchieren.
Nicht vergessen: NIEMALS eine Kamaera kaufen, die man nicht zuvor testen konnte (nach Möglichkeit sogar mehrere Tage, zum Beispiel durch die kulante 30 tage Rückgabe-Option bei Amazon
)
VG
Alrik
vor circa 4 monaten
@Alrik: Naja, das Thema Kamera wird in meinen Augen immer viel zu emotional diskutiert. Und wenn jemand nach einer dSLR fragt, dann sage ich auch eine dSLR, die man kaufen kann. Aber mal was anderes.
Falls von einer dSLR abgeraten wird, kann ich dir ganz ganz ehrlich die Canon G10 ans Herz legen. Gut, es geht auch der Nachfolger G11, aber die ist halt noch teurer und hat nur ein paar Vorteile (ein bisserl weniger MPix, wodurch sie Rauschärmer in dunkleren SItuationen ist, aber eine Kamrea mit einem 1/1,7″ Sensor ist nicht wirklich rauscharm. ISO400 kannst vergessen). Auf jeden Fall würde ich die G10 vor einer SX1, SX10 oder SX20 oder Nikon P90 oder Sony HX1 vorziehen, da diese Bridgekameras zwar einen Megazoom haben, aber auch nicht bessere Sensoren und Sensoransteuerungen.
Also, doch dSLR? Naja, nicht unbedingt. Man kann auch auf den micro-4/3-Standard ausweichen. Der besteht im Endeffekt aus einer Spiegelreflexkamera ohne Spiegel, wodurch es keinen optischen Sucher mehr gibt, die Kamera aber dafür viel kleiner ist. Kameramodelle wären das die Olympus Pen P1 und P2 sowie die Lumix GH1 und GF1. Ich weiß nicht ob ich zu denen raten würde – immerhin kosten die doch um ein bedeutendes Eck mehr als Standard-dSLRs und die Frage ist, ob es sich für einen Hobbyknipser auszahlt. VIelleicht werden die Kameras auch billiger, immerhin hat Sony auf der letzten Photomesse (war net die Photokina, fällt mir der Name gerade nicht ein) ebenfalls ein spiegelfreies System wie die µ4/3 Kameras vorgestellt hat.
Nun, also doch dSLR? Ich würde sagen ja. Wenn man sich im Sektor der etwas ambitionierteren Fotographie befindet, dann kommt man schnell zur Frage Bridge oder Anfänger dSLR? Nun, ich rate zu beidem, aber ich fotographiere halt wirklich gerne.
Bridge ist sinnvoll, wenn man sich nicht mit Zubehör wie Objektiven beschäftigen will, wobie oft aber auch schon die Möglichkeit besteht zu Bridge-Kameras Zubehör iwe Filter oder Konverter anzuschließen.
dSLR ist sinnvoll, wenn man sich ein wenig ambitionierter damit auseinander setzten will, oder daran denkt in Zukunft vielleicht einmal sich mehr in der Richtung anzuschaffen.
Preislich schenkt es sich in dem Sektor kaum.
Sollten wir bei der Frage von Nikon vs. Canon sein kann ich gleich sagen, dass die Kameras ident sind. (und ja, es kommt gleich jemand, der sich beschwert das sei nicht so). Es gfibt zwischen Canon und Nikon Kameras gewisse Unterschiede, die insbesodnere in den High-End Modellen sehr deutlich werden (Rasuchverhalten, Geschwindigkeit), aber im Bereich der Einsteiger-SLRs ist das wirklich wurscht.
Wenn ich Modelle vorschlagen darf:
Canon EOS 1000 – Gute Kamera, gute Ausstattung, hat aber im Kit nur ein 18-55 3.5-5.6 ohne IS um ein wenig Abstand zur XXX-Serie zu schaffen.
Canon EOS 450D – Wird derzeit langsam abverkauft, da Canon am 8.2 die 550D released hat und nun wahrscheinlich vorrangig die 450D und 500D in den Läden zu finden sein werden. Kit-Objektiv ist mit IS.
CANON EOS 500D und 550D – auch noch im Einsteiger-Sektor, aber dafür über 500€
Nikon D3000 – Gute Kamera, hervorragende Bildqualität aber kein eigener Autofokusmotor! Nur Objektive mit eigenem HSM funktionieren.
Nikon D5000 – eine “Stufe” über der D3000, genauso ratsame Kamera.
Sony Alpha 330
Es gbit dann noch Kameras von Pentax, Panasonic und Olympus auf dem 4/3-Standard, sind auch wert anzuschauen, weil sie wesentlich günstiger sind als Nikon oder Canon.
Mein wichtigster Tipp aber ist und bleibt: Kameras immer zuerst einmal in der Hand halten bevor sie gekauft werden. Nichts ist nerviger als eine Kamera zu kaufen, die nicht in der Hand liegt.
vor circa 4 monaten
da kann ich dem tobi in #6 nur zustimmen.
Diese emotionalen Debatten über rein ideologische Überzeugungen decken sich teilweise mit denen von Opel vs. VW Fahrern. Aber Spaß beiseite.
Ich denke jede Kameraklasse hat seinen Käuferkreis und demnach seine Zielgruppe.
- Kompakte:
Für jeden der so rumläuft – hin und wieder auch für Professionelle für Schnappschüsse ohne Monsterausstattung.
- Bridge:
Wozu Kameras wir die Sony HX1, Canon Sx1, Sx20 etc. zählen. Diese (höherpreisigen Kameras) bieten Funktional (nahezu) die gleiche Ausstattung wie eine DSLR. Verzichten aber durch ihr Kombi-Objektiv auf eben solche Wechselbarkeiten, vereinen hingegen aber (mittlerweile auch vernünftige) Allround-Objektive von Makro bis Super-Tele. Auf Wunsch auch durch Zusatz-, Konverter-, Telelinsen aufrüstbar. des Weiteren verzichten sie (leider) auf ausreichend große Sensoren, was sie gerade ab ISO 400/800 oder in dunkleren Umgebungen unempfindlicher und rauschstärker machen. Einen ersten Schritt wagte Sony mit einer Dämmerungstechnik in der HX1, die wie auf meiner Seite auch zu sehen, in fast dunklen Umgebungen, bei ISO 800 / 1600 nahezu rauschfreie Bilder machen kann, trotz kleinem Sensor.
- DSLR:
Diese sind vom kleinen Amateurbereich (ab EOS 1000) bis hin zum absoluten Profibereich (EOS 5D Mark II) anzutreffen. Die Preise beginnen für eine anfängliche Ausstattung, gerade auch mit IS Technologie in den Objektiven, und einem 18-55mm sowie einem 18-200mm bei ca. 500-700 EUR (neu). Problematisch wird dann nur, für den der schnell mal Fotos machen will (und nicht so ausgeprägte Fotografen-Ambitionen hat) die komplexere Bedienung, die Vorüberlegungen für der Aufnahmesituation und den geeigneten Einstellungen und Ausstattungskombinationen um ein optimales Bild zu erreichen.
Denn das ist es doch, was man will. Wenn man fast 1000 EUR für Kameras und Objektive ausgibt, dann möchte man auch ordentliche Fotos erhalten.
Hingegen scheint Fotografie ja mittlerweile zum Volkssport zu verkommen, der suggeriert jeder Depp kann perfekte Fotos machen. Warum aber bitte, gibt es dann extrem teuere und hervorragend ausgebildete Fotografen, wenn doch alles so einfach ist wie die Hersteller sagen!?!?
Dafür schaue man sich doch bitte einfach mal die Aufnahmen von Familienfotografen und professionellen Bildproduzenten an. Dann fallen einem viele Punkte auf, die ein Bild beeinflussen. Und der Blick des Fotografen, seine Erfahrung und seine Vorstellungen einer gelungenen und stimmigen Bildkomposition lassen ein Bild letztlich entstehen. Die Kamera ist nur das Mittel, vielmehr das Werkzeug. Diese ist es eigentlich nicht, die kreativ und einfallsreich ist. Ihre zahlreichen Helfer unterstützen den Fotografen bei seiner (durchaus schwierigen) Arbeit. Nur weil jemand eine sündhaft teure Kamera hat, ist er noch lange nicht in der Lage damit gute Fotos zu machen. Dabei spielen Hersteller, Modell und Ausstattung auch nur eine untergeordnete Rolle.
Diese Kameras, egal ob Einsteiger-DSLR, Profi DSLR etc. bieten dem Fotografen die Möglichkeiten und technischen Voraussetzungen seine Bildideen umzusetzen. Darauf kommt es an. Denn Fotografie braucht Zeit. Wer diese nicht hat, kann sich so eine Investition durchaus sparen.
Ich würde, um wieder zum ursprünglichen Thema zurückzukommen tobi (Blockbesitzer *g*) empfehlen. Schnapp dir doch mal eine eine Canon EOS 450D / 500D, mit den zwei Objektiven. Bestell sie z.B. bei Amazon. Pack sie aus und nimm dir mal ein Wochenende (besser eine Woche) Zeit diese Kamera zu testen, zu verstehen und damit umzugehen. Du wirst sehr schnell merken, ob es was für dich ist. Gerade an einem Punkt, an dem jemand sagt: „meine jetzige Kamera erlaubt mir nicht, meine Bildideen umzusetzen“, ist es Zeit zu überlegen: Bridge-, System- oder gar DSLR-Kamera.
Ich denke es wäre auch falsch zu sagen nur DSLR Kameras sind das einzig wahre für den (Semi-) Profi. Eine halbwegs Gute Kompakte für kleine Anlässe, Schnappschüsse in der Familie auf Ausflügen etc. dafür reicht so eine oft aus.
vor circa 4 monaten
Für eine ältere Darstellung meines letzten Teils siehe: http://www.world-a.de/?page_id=189
vor circa 4 monaten
Die Debatte geht am Thema vorbei, oder? Wenn tobi (der Blockwart) sich dafür entschieden hat, eine DSLR zu kaufen, dann kam das chronologisch NACH der Übersicht über die verschiedenen Käuferschichten.
Er hat ja geschrieben, wofür er die Kamera benötigt und dass er mehr Kontrolle über die Einstellungen haben möchte.
vor circa 4 monaten
Ich denke tobi sollte in seine Entscheidung aber auch einbeziehen, ob der eingeschlagene Weg richtig ist oder nicht. Wenn er nach seiner Überzeugung bei einer DSLR bleiben möchte (was ich begrüße, nicht das mich jemand falsch versteht) so soll er das.
Meine Ausführung sollten ihm nur helfen, da ich ihn kenne (soweit man das behaupten kann), beurteilen zu lernen, was er braucht und was er, wie machen will. Ich bin mir da nicht 100% sicher ob eine DSLR-Ausrüstung wirklich richtig ist, dass muss er für sich entscheiden.
Aus meiner Sicht finde ich eine solche Ausstattung durchaus sinnvoll, wenngleich man sich mit den zur Verfügug stehenden Möglichkeiten auch befassen möchte.
Ich denke wir sollten abwarten was unser Blogwart so dazu meint….
vor circa 4 monaten
oh man, ich scheine ein wespennest getroffen zu haben. zum einen cool, weil hier mal was los ist, zum anderen habe ich wohl einen fehler gemacht: nicht genug infos in den beitrag zu schreiben.
danke für eure infos, und ich hoffe vielleicht kommen noch ein paar denkanregungen für mich dazu. ich versuche aktuell auf alle fälle zwei bekannte von mir in der umgebung zu kontaktieren, um mich da schonmal live mit dslrs auseinanderzusetzen.
vor circa 4 monaten
Ja, bei Kameras werden die Leute sehr schnell recht emotionell. Aber Alrik hat da komplett recht: Die Kamera ist nur das Werkzeug, das die Möglichkeiten und Grenzen gibt. Was du daraus machst ist deine Sache.
vor circa 4 monaten
ok, ich bin einen schritt weiter: die erste kamera, die ich austeste wird nach aktuellem stand die nikon d60 im kit mit nem 18-55er. muss mir nur noch einen shop finden wo die halbwegs günstig ist, fernabgabegesetze sind toll
vor circa 4 monaten
Was macht deine Kamera-Beschaffung? Gibts schon erste Erfolge?
vor circa 4 monaten
juhu, ist es nicht toll wenn entscheidungen für einen getroffen werden? ich präsentiere meine neue kamera: http://de.wikipedia.org/wiki/Antriebswelle