doctor who – the eleventh hour
ich habe mir inzwischen die erste folge der neuen doctor who staffel angesehen, und kann nur sagen: hallo, was war das bitte?ich habe selten eine folge gesehen, bei der ich in so schneller abfolge zwischen “begeistert auf dem sofa springen wollen” und “wild vor den kopf schlagen” hin und her sprang. direkt am anfang trudelt die tardis auf big ben zu, und ich ich fühlte mich doch stark an “the aliens of london” erinnert, ich meine, hat big ben statt glocken inzwischen riesen magneten drin? hätte man nicht ein anderes londoner wahrzeichen nehmen können, da gibts doch noch 1 oder 2 wenn ich mich recht erinnere. dann aber kam die vorgeschichte mit der noch kleinen amy pond, welche ich sofort klasse fand als sie ihr gebet mit den worten “back in a moment” unterbricht um die in ihren garten gestürzte tardis anzusehen. ob sie unbedingt fremde und komisch agierende erwachsene in ihr haus holen und bekochen sollte halte ich für fraglich, aber zumindest ging es mit einem “crack in the wall” endlich mal wieder um etwas zwar bedrohliches, aber halt etwas kleines bedrohliches, die erde sollte nicht in minuten untergehen. dann kommt noch eine tür im haus, welche man immer übersieht außer in den augenwinkeln – ich hätte wissen müssen dass das sofahüpfen nicht anhalten würde, aber es dauerte ja immerhin noch ein paar minuten bis endlich klar war dass, ganz im stile von rtd, die welt in 20 minuten zerstört werden sollte. wildes kopfschlagen war angesagt, warum musste man neben dem hyperaktiven doctor auch das übernehmen?
der lösunganfang mit internet, computerviren und facebook war ja noch eine nette idee, und dass der doctor den bösen “prisoner zero” (wer denkt sich so scheiss namen aus?) gefunden werden lässt ist ja schon etwas komisch, aber die gefängniswärteraliens dann einfach mit einer kurzen “kuck mal, ich bin der doctor, das war ich alles, und ich hab daleks und cybermen und sonstwas alles x-mal besiegt” vorstellung in die flucht schlägt ist doch etwas zu einfach, auch wenn die kurze sequenz mit den ganzen alten doctoren für fans eine absolut geile szene war.
also zum doctor von matt smith, immerhin ist “the eleventh hour” ja eine “vorstellungsfolge”: er ist immer noch etwas überdreht, aber ohne dass ich sagen könnte warum, irgendwie ist er dabei wieder der doctor. etwas jung (ich hätte mir ja mal wieder jemand im alter von hartnell gewünscht, oder zumindest pertwee), aber er ist, zumindest in dieser folge, der doctor! zur jungen amelia hab ich ja schon oben was gesagt, und ihre 12 jahre ältere variante war nicht nur sympathisch, sondern in dieser sexy-policewoman-uniform auch noch nett anzusehen. die restlichen dorfbewohner waren ja nicht wirklich wichtig, außer für den gag mit den doctor-comics der jungen amy.
alles in allem, ein prima start der geschichte, die dann aber schnell wieder zu fehlern der jüngeren geschichte zurückkehrte. ein neuer doctor, der wieder der doctor sein könnte, und ein neuer companion, der zwar wieder weiblich, jung und sexy sein musste, aber das wenigstens prima hinbekommt. wenn in den nächsten folgen die stories besser werden – und die tardis wirklich endlich wieder mehr räume hat als nur den console room, könnte das wirklich eine prima staffel werden!




vor circa 3 jahren
Ach, der Doktor MUSS einfach die Welt retten. Ist schon immer so gewesen und nicht erst auf RTDs Mist gewachsen. Hab gerade erst The Pyramids of Mars gesehen, wo es genauso war und die zählt zu den besten Geschichten. wzbw!
Ich hab The Eleventh Hour mittlerweile zweimal gesehen und fand sie als Einführungsfolge hervorragend.
Aber Stichwort Pyramids: ich finde Moffat ist eine perfekte Kombination aus Philip Hinchcliffe und Robert Holmes und es steht zu vermuten/hoffen, dass Moffats Herrschaft ähnliche Themen und Erfolge vorweisen wird.
vor circa 3 jahren
du hast ja nicht unrecht julia, es war auch früher schon gerne der weltuntergang. und pyramids ist eine unglaublich geile folge, schon wieder richtig. bei pyramids kam mir die bedrohung aber weniger als “schlag ins gesicht” vor, hier war es mit den 20 minuten schon sehr hart.
aber folgen wie “horror of fang rock” beispielsweise zeigt sehr schon, dass der doctor auch kleiner funktioniert – und ich finds sehr sympathisch.
atmosphäre alá hinchcliffe und holmes würde mir aber auch super gefallen, sollte auch zu dem doctor passen können.
vor circa 3 jahren
Ja, aber jetzt hat man die technischen sprich computertechnischen Möglichkeiten, die Bedrohung für die ganze Welt darzustellen
vor circa 3 jahren
das “weil wir es können” ist die gemeine jfk-aussage – aber muss man, nur weil man kann?
ich meine mich auch erinnern zu können dass es bei den ersten doctoren auch episoden gab, in welchen eine bedrohung sogar nur die tardisinsassen betroffen hat, oder gar nur die funktionalität eben dieser tardis.
vor circa 3 jahren
Ja, genau das war “The Edge of Destruction” (ein Zweiteiler), der eben genau aus dieser Not geboren war, dass man das eine Set hatte und kein Budget, aber noch zwei Folgen auszustrahlen.
Aber das ist ja genau das, warum wir Doctor Who lieben. Und es gibt in The Eleventh Hour genug Hinweise auf diese Traditition; bestes Beispiel ist der Riss in der Wand.
Deswegen sehe ich auch der 5. Staffel (oder 1. oder 11.1 oder 31. oder was auch immer) mit Gelassenheit und Vorfreude entgegen, denn Moffat wird es schon richten
vor circa 3 jahren
genau, die bottleneck “edge of destruction” – herrlich wie das nur der blöde knopf war, und alle wollten sich schon an die gurgel